Wie China die olympischen Sommerspiele vor zu viel Regen schützen will

27.Juni 2008

Am 8. August werden in Peking die olympischen Sommerspiele eröffnet werden. 91.000 Zuseher werden bei der Eröffnung erwartet. Das Stadion, das treffen Vogelnest heißt, besitzt kein Dach. Somit hätte ein Regen fatale Folgen. China hat deswegen bereits Abwehrtruppen aufgestellt, die etwaige Regenwolken vom Himmel schießen sollen.

Das ganze soll auf der Grundlage einer Methode durchgeführt werden, die in den 40er-Jahren vom US-Meteorologen Bernard Vonnegut entwickelt wurde. Die Methode basiert auf der Verwendung von Silberjodid. Das Silberjodid wird in die Wolken geschossen, welche dann beginnen abzuregnen.

Forschungen in diese Richtung gab es viele. Vor allem wurde dies aus militärisch- strategischen Überlegungen heraus unternommen.

Dem wurde allerdings 1978 ein Riegel vorgeschoben mit der UNO-Konvention, was das Wetter als Einsatz zur Waffe verbot.

China wird schon seit längerem verdächtigt mit solchen Methoden zu arbeiten, um den Erfolg in der Agrarwirtschaft zu steigern.

Schon seit einigen Monaten experimentiert China in dieser Richtung. Diese Experimente sind fast so geheim wie sonst nur militärische Experimente.

Offiziell heißt es aus Peking nur, dass sie in der Lage seien, kleinere auftretende Regenwolken zu beseitigen können. Größere, dicke Wolken, die weitläufige Regionen bedecken, wären aber ein Problem, dem man nicht gewachsen sei.

Also hoffen wir auf gutes Wetter.

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