Umweltschutz bei den olympischen Spielen
18.Juni 2008
Bekanntlich hat China große Umweltprobleme. Vor allem die schnell wachsende Wirtschaft und die damit verbundene Verschmutzung machen der Natur zu schaffen. Vielleicht aus diesem Grund war auch das Thema Umweltschutz in der Bewerbung Chinas für die olympischen Sommerspiele 2008 sehr offensiv, damit Kritik von vorn herein minimiert werden kann. „Die grünen olympischen Spiele” waren ein zentrales Thema in dieser Bewerbung. So plant beispielsweise die Hauptstadt Peking den Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen auf ein Niveau herunterzuschrauben, das dem Europas entspricht. Das geht mit einem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel einher. Peking will 100 neue Buslinien schaffen mit insgesamt 7.000 Bussen. Auch das U-Bahn-Netz soll ausgebaut werden und auf 600 km bis 2010 ausgeweitet werden. Um die jedes Frühjahr kommenden Sandstürme auf die Stadt einzudämmen, wurden die im Norden angrenzenden Wälder aufgeforstet. Die Grünflächen und Naherholungsgebiete wurden ebenfalls um 50 Prozent ausgedehnt und darüber hinaus werden umweltfreundliche Technologien gefördert. Weiters werden stark die Umwelt belastende Industriebetriebe aus der Stadt ausgelagert.Auch eine bessere Aufarbeitung des Abwassers ist in Planung. Aus diesem Grund soll das Abwasser, das durch Käranlagen gereinigt wird, auf 86 Prozent erhöht werden. Ob diese guten Absichten schlussendlich auch die Wirkung haben, die China versprochen hat, wird die Zukunft zeigen. Der gute Wille scheint allerdings vorhanden zu sein.
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