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	<title>Olympia 2008</title>
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	<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 10:53:12 +0000</pubDate>
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		<title>Der lange Weg zu den Olympischen Spielen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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Unsere Olympioniken befinden sich inzwischen auf dem Weg nach Peking, doch die Reise zu den Olympischen Spielen hat schon viel früher begonnen. Der Deutsche Olympische Sportbund hat in Zusammenarbeit mit dem IOC und internationalen Sportverbänden eine Liste von Kriterien erarbeitet, die der Athlet erfüllen muss um für die Olympischen Spiele nominiert zu werden.Im Vordergrund stehen [...]]]></description>
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<p>Unsere Olympioniken befinden sich inzwischen auf dem Weg nach Peking, doch die Reise zu den Olympischen Spielen hat schon viel früher begonnen. Der Deutsche Olympische Sportbund hat in Zusammenarbeit mit dem IOC und internationalen Sportverbänden eine Liste von Kriterien erarbeitet, die der Athlet erfüllen muss um für die Olympischen Spiele nominiert zu werden.Im Vordergrund stehen natürlich immer die sportlichen Leistungen. Die Mindestanforderungen für die betreffende Sportart müssen mindestens erbracht sein, es wird jedoch darauf geachtet, dass der Sportler eine gleichbleibend gute Leistung erbringt und nicht nur in einem Ausnahmefall die Anforderungen erfüllt hat. Sofern im Vorfeld der Olympiade eine Weltmeisterschaft stattgefunden hat, sollen bei Einzelsportarten die ersten 12, bei Mannschaftssportarten die ersten 8 Platzierten grundsätzlich für die Spiele nominiert werden. Diese Startplätze werden „Quotenstartplätze&#8221; genannt. Bei begründeten Bedenken, dass bei den Olympischen Spielen trotz einer guten Leistung bei der Weltmeisterschaft keine ernsthafte Chance einer erfolgreichen Teilnahme besteht, kann der Sportler, bzw. die Mannschaft trotzdem zurückgezogen werden.</p>
<p>Im Vorfeld der Endauswahl und der Nominierung müssen sich alle Sportler, deren Potential für eine Teilnahme an den Spielen ausreichen könnte, mit den Anti-Doping-Regeln des NADA einverstanden erklären. Die Athleten werden dem NADA namentlich genannt und können jederzeit von diesem einer Doping-Kontrolle unterzogen werden. Alle Sportler, die in der Zeit nach den letzten Olympischen Spielen des Dopings überführt worden sind, dürfen für die kommenden Spiele nicht vorgeschlagen werden.</p>
<p>Daneben werden alle für die Nominierung in Frage kommenden Aktiven, also neben den Sportlern auch Ärzte, Trainer und Funktionäre, hinsichtlich ihrer Vergangenheit überprüft. Im vorliegenden Verdachtsfall einer früheren Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit der DDR wird eine Teilnahme an den Spielen, in welcher Form auch immer, untersagt.</p>
<p>Sofern alle Vorraussetzungen erfüllt sind, wird der Athlet namentlich durch das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes nominiert.</p>
<p>Die Sportler, die letztlich zu den Spielen reisen, müssen im Vorfeld die dazugehörigen Konditionen unterzeichnen. Diese beinhalten unter anderem Ansprüche für die Rückzahlung unterstützend geleisteter Zahlungen an den Verband, wenn der Sportler im Rahmen der Spiele positiv auf Dopingmittel getestet wird.</p>
<p>Die Aktiven, die schlussendlich in das Flugzeug nach Peking steigen, haben also bereits eine große Hürde genommen.</p>

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		<title>Die „Wettkämpfe der Freundschaft&#8221; 1984</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 12:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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Aufgrund des Einmarsches sowjetischer Truppen 1979 in Afghanistan verweigerten viele Staaten die Teilnahme an den 1980 in Moskau stattfindenden Olympischen Spielen. Initiator dieses Boykotts war die USA; insgesamt 42 Staaten folgten dem Aufruf Jimmy Cartes. Folge dessen war die Nichtteilnahme aller Ostblockländer an den darauf folgenden Spielen 1984, die in Los Angeles stattfanden. Der offiziell [...]]]></description>
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<p>Aufgrund des Einmarsches sowjetischer Truppen 1979 in Afghanistan verweigerten viele Staaten die Teilnahme an den 1980 in Moskau stattfindenden Olympischen Spielen. Initiator dieses Boykotts war die USA; insgesamt 42 Staaten folgten dem Aufruf Jimmy Cartes. Folge dessen war die Nichtteilnahme aller Ostblockländer an den darauf folgenden Spielen 1984, die in Los Angeles stattfanden. Der offiziell genannte Grund der Absage waren die Bedenken um die Sicherheit um die Sportler. Nur Rumänien entzog sich diesem Gegen-Boykott und schickte Athleten in die USA.Als Gegenveranstaltung zu den Olympischen Spielen veranstalteten die 14 Länder, die nicht nach Los Angeles reisten, eine „Gegenolympiade&#8221;, die den offiziellen Namen „Wettkämpfe der Freundschaft&#8221; trug. Allein dieser Titel setzte bereits ein klares Zeichen gegenüber den nicht eingeladenen Staaten.</p>
<p>Entgegen der Tradition der Olympischen Spiele wurden die Wettkämpfe nicht an einem Ort ausgetragen und verzichtete auf zeremonielle Anteile. Die Wettkämpfe der insgesamt 27 Disziplinen fanden in der ehemaligen UDSSR, der Tschechoslowakei, Polen, der DDR, in Ungarn, Kuba, Nordkorea, der Mongolei und in Bulgarien statt. Da die Anreisewege der Sportler berücksichtigt wurden, verlängerte sich auch der Zeitraum dieser Ersatzolympiade und streckte sich von Juli bis September.</p>
<p>Zusätzlich zu den 24 Sportarten, in denen in Los Angeles Entscheidungswettkämpfe stattfanden, konnten die Athleten der Ersatzolympiade sich auch im Tennis und Tischtennis messen. Außerdem standen auch Wettkämpfe im Sambo auf dem Programm, einer russisch-sowjetischen Nahkampfart ohne Waffen.</p>
<p>Viele der bei der Ersatzolympiade erbrachten Leistungen standen jenen der offiziellen Spiele in nichts nach, jedoch wurde ihnen vergleichsweise wenig Beachtung geschenkt. Das angestrebte Ziel, mit den herausragenden Ergebnissen der Sportler die Ergebnisse der Olympioniken abzuwerten, konnte nicht umgesetzt werden. Viele der Athleten, die nicht zu den Spielen nach Los Angeles reisen durften, reagierten auf die Ankündigung der Ersatzolympiade wenig erfreut. Schließlich lagen bereits Monate der intensiven Vorbereitung hinter ihnen und nun wurde ihnen die Chance eines internationalen sportlichen Vergleiches genommen. Dennoch wurden mehrere Dutzend neue Weltrekorde in verschiedenen Disziplinen aufgestellt, der größte Teil davon im Gewichtheben.</p>

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		<title>Die Olympischen Zwischenspiele von 1906</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 12:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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Im Jahr 1906 fanden in Athen außerhalb des sonstigen Rhythmus von vier Jahren Olympische Spiele statt.Hintergrund dieser Spiele war die Hoffnung Griechenlands, die Olympischen Spiele vor dem Hintergrund ihrer Entstehung und des Erfolges der in 1896 in Athen ausgetragenen Wettkämpfe dauerhaft an das eigene Land zu binden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde daher versucht, [...]]]></description>
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<p>Im Jahr 1906 fanden in Athen außerhalb des sonstigen Rhythmus von vier Jahren Olympische Spiele statt.Hintergrund dieser Spiele war die Hoffnung Griechenlands, die Olympischen Spiele vor dem Hintergrund ihrer Entstehung und des Erfolges der in 1896 in Athen ausgetragenen Wettkämpfe dauerhaft an das eigene Land zu binden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde daher versucht, dieses Vorhaben im IOC durchzusetzen. Der damalige Vorsitzende, Pierre de Coubertin, wollte die Olympischen Spiele dagegen zu einer international frequentierten und angesehenen Veranstaltung etablieren; eine regelmäßige Austragung der Wettkämpfe in Athen würde dies jedoch deutlich behindern. Er schlug den Antrag ab, musste sich allerdings kurz darauf einem Kompromiss beugen. Dieser sah vor, den Zeitraum zwischen den Wettkämpfen auf zwei Jahre zu kürzen und die Olympischen Spiele immer im Wechsel in Athen und einer anderen Stadt stattfinden zu lassen. Finanzielle Engpässe behinderten die erste vorgesehene Durchführung der Spiele in Griechenland, die für 1902 angesetzt war. Für 1904 war die Austragung der Olympischen Sommerspiele bereits Chicago zugesagt worden (stattgefunden hat sie schlussendlich jedoch in St. Louis, Missouri), also wurde der neue Austragungsrhythmus erst 1906 eingeläutet.</p>
<p>Rund 900 Sportler reisten an, um sich in 15 Disziplinen zu messen. Viele der bis heute gültigen Rituale wurden bei dieser Veranstaltung initiiert. So begannen die Spiele erstmalig mit einer Eröffnungszeremonie, bei der die Aktiven mit ihrer Landesfahne in das Stadion einzogen, und die Sieger wurden zum ersten Mal mit der Vergabe von Medaillen und dem Spielen der Nationalhymne geehrt. Weiter wurden die Athleten gemeinsam untergebracht, woraus die Idee des Olympischen Dorfes entstand. Alle diese Neuerungen halten sich bis heute und prägen das Bild der Spiele.</p>
<p>Aus politischen Gründen wurden 1910 und 1914 keine Zwischenspiele in Griechenland abgehalten, und die Austragung kehrte zu ihrem althergebrachten Turnus zurück. Die Olympischen Zwischenspiele werden vom IOC bis heute nicht zu den offiziellen Spielen gezählt, weshalb die damals vergebenen Medaillen nicht in den ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele einfließen.</p>

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		<title>Die Gesamtdeutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 11:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Für die Olympischen Spiele in den Jahren 1956, 1960 und 1964 stellten die beiden freien deutschen Reiche, also die BRD und die damalige DDR, eine gemeinsame deutsche Mannschaft. Für die Qualifikation zur Teilnahme an den Spielen fanden Entscheidungswettkämpfe zwischen den Sportlern der beiden Länder statt.Um die Sportlern nach außen als eine Mannschaft zu präsentieren, wurde [...]]]></description>
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<p>Für die Olympischen Spiele in den Jahren 1956, 1960 und 1964 stellten die beiden freien deutschen Reiche, also die BRD und die damalige DDR, eine gemeinsame deutsche Mannschaft. Für die Qualifikation zur Teilnahme an den Spielen fanden Entscheidungswettkämpfe zwischen den Sportlern der beiden Länder statt.Um die Sportlern nach außen als eine Mannschaft zu präsentieren, wurde GER als gemeinsames Länderkürzel genutzt, was jedoch rückwirkend durch den IOC geändert wurde. Nun erscheint bei Berichten über die Teilnahme der Gesamtdeutschen Mannschaft bei den Olympischen Spielen das Kürzel EUA für Équipe unifiée d&#8217;Allemagne (Vereinigte deutsche Reiche). Weiter wurde entschieden, dass bei dem Gewinn einer Medaille nicht die Nationalhymne des Landes, aus dem der erfolgreiche Sportler stammt, gespielt wurde, sondern dass die Ehrung durch ein neutrales Musikstück geschehen sollte. Dazu fiel die Wahl auf die 9. Symphonie Ludwig van Beethovens, die „Ode an die Freude&#8221;, die als gemeindeutsches Kulturgut angesehen wurde.</p>
<p>Im Jahr 1959 führte die DDR eine eigene Staatsflagge ein, die vor dem schwarz- rot- gold- gestreiften Hintergrund ein Emblem mit Hammer und Zirkel zeigte. Dadurch stellte sich den Olympischen Komitees der beiden Länder die Frage, unter welcher Flagge die Mannschaft starten sollte. Schließlich fiel die Entscheidung für einen Kompromiss. Es wurde der schwarz- rot- gold gefärbte Hintergrund genutzt, der Bestandteil der Nationalflaggen der DDR und der BRD war. In dessen roten Streifen waren jedoch die fünf olympischen Ringe in weißer Farbe eingebracht, um nach außen deutlich zu machen, dass diese Einigung nur für den Zeitraum der Olympischen Spiele galt. Diese Flagge wurde für die Spiele in Rom und in Tokio genutzt.</p>
<p>Zwar traten die Sportler als eine gemeinsame Mannschaft auf, jedoch waren gemischte Teams bei Mannschaftswettbewerben eher die Ausnahme, da kaum die Möglichkeit einer gemeinsamen Vorbereitung gegeben war.  Eine der wenigen Ausnahme war die Kanustaffel der Olympiade im Jahr 1960, die aus je zwei Kanuten der BRD und DDR bestand und eine Goldmedaille gewann.</p>
<p>Ab 1968 starteten die Sportler der BRD und der DDR als getrennte Mannschaften und repräsentierten damit die politische Situation ihrer Länder.  </p>
<p>Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville traten erstmals nach 56 Jahren wieder Sportler aus einem geeinten Deutschland unter einer Flagge zu den Wettkämpfen an.</p>

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		<title>Die Stadt Peking</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 08:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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Seit 1949 ist Peking wieder die Hauptstadt der Volksrepublik Chinas und Sitz der Zentralen Volksregierung. Hier leben und arbeiten fast 15 Millionen Menschen. Im August wird die ganze Welt nach Peking blicken. Die Olympischen Spiele ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich und beinahe das gesamte Leben in der Stadt richtet sich auf die Veranstaltung aus. Doch [...]]]></description>
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<p>Seit 1949 ist Peking wieder die Hauptstadt der Volksrepublik Chinas und Sitz der Zentralen Volksregierung. Hier leben und arbeiten fast 15 Millionen Menschen. Im August wird die ganze Welt nach Peking blicken. Die Olympischen Spiele ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich und beinahe das gesamte Leben in der Stadt richtet sich auf die Veranstaltung aus. Doch davon unabhängig hat Peking für Touristen sehr viel zu bieten.Pflichtprogramm ist sicherlich die „Verbotenen Stadt&#8221;. Hinter hohen roten Mauern stehen 890 Paläste, in denen einst die chinesischen Kaiser lebten. Während der Kaiserzeit war jedem, der nicht direkt im Dienst des Kaisers stand, der Zutritt strengstens untersagt. Erst seit dem ausgehenden 20 Jahrhundert ist die Stadt in der Stadt für Besucher geöffnet. Interessantes Detail der Paläste ist, das sie alle zusammen über insgesamt 9999 einhalb Räume verfügen. Der Grund für diese ungewöhnliche Zahl findet sich in der östlichen Mythologie, die besagt, dass nur der über Himmelspalast 10000 Räume verfügen darf. Seit 1987 gehört die „Verbotene Stadt&#8221; zum UNESCO Weltkulturerbe.</p>
<p>Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der „Platz des himmlischen Friedens&#8221; im Zentrum der Stadt, der während der Kaiserzeit ebenfalls für alle gesperrt war. Dieser Ort präsentiert gleichsam den Übergang zwischen der „zivilen&#8221; Stadt und der Stadt der Kaiser. Nach der Freigabe für die Öffentlichkeit wurde der Platz gerne für Demonstrationen und Aufstände genutzt, da er sich aufgrund der Größe und der Lage hervorragend dafür eignet. Während der Spiele kann es daher vorkommen, dass Besucher an diesem Ort verstärkt kontrolliert werden.</p>
<p>Peking-Reisende, deren Hauptaugenmerk tagsüber auf den ausgetragenen Wettkämpfen liegt, können am späten Abend einen Ausflug in die zweite Ringstrasse der Stadt unternehmen. Während in den anderen Teilen Pekings die Geschäfte schließen und alle sich zur Ruhe begeben, öffnet hier der bekannte Nachtmarkt. Neben diversen Waren werden auch die schärfsten Gerichte Chinas angeboten, welche Mutige können. Der Straßenbereich, in welchen sich dieser Markt befindet wird die „Geisterstraße&#8221; genannt. Auch dieser Name liegt in der Mythologie begründet, denn es heißt, dass sich kein Lebender während der Dunkelheit außerhalb seiner vier Wände aufhält. Die Handeltreibenden mussten demnach Geister sein, die sich des Nachts umtrieben.</p>
<p>Wer  mobil ist, kann einen Tagesausflug zur Chinesischen Mauer unternehmen. Etwa 70 km nördlich der Hauptstadt liegt der Abschnitt Badaling, der von dem größten Teil der Touristen besichtigt wird.</p>
<p>Außer diesen Sehenswürdigkeiten gibt es noch diverse weitere, die einen Besuch lohnen. Neben den Flugtickets und Eintrittskarten sollte also auch ein Reiseführer Pekings erworben und ein kleiner Ausflug in die Stadt unternommen werden. Ein wenig Zeit wird es vor den wichtigen sportlichen Entscheidungen sicherlich geben.</p>

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		<title>Sicherheitsvorkehrungen während der Olympiade</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 09:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Aufgrund der jüngsten Ereignisse während des Fackellaufes befürchten die Veranstalter Unruhen während der Spiele bis hin zu möglichen Terroranschlägen. Um etwaigen Anschlägen vorzubeugen, werden enorme Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben der Polizei werden dazu auch Kräfte der Staatssicherheit und der Volksbefreiungsarmee eingebunden.Bereits im Vorfeld wird in Peking an dem Bild der Stadt gearbeitet. Die Polizei wird verstärkt [...]]]></description>
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<p>Aufgrund der jüngsten Ereignisse während des Fackellaufes befürchten die Veranstalter Unruhen während der Spiele bis hin zu möglichen Terroranschlägen. Um etwaigen Anschlägen vorzubeugen, werden enorme Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben der Polizei werden dazu auch Kräfte der Staatssicherheit und der Volksbefreiungsarmee eingebunden.Bereits im Vorfeld wird in Peking an dem Bild der Stadt gearbeitet. Die Polizei wird verstärkt dazu angehalten, auffällige Personen zu kontrollieren und in den einschlägigen Vierteln unvorhergesehene Kontrollen durchzuführen. Auf diesem Weg sollen mögliche Terroristen frühzeitig dingfest gemacht werden. Wer ohne gültigen Pass aufgegriffen wird, muss gegebenenfalls mit einigen Tagen Haft rechnen. Diese Strafe wird besonders häufig bei ausländischen Gästen verhängt, jeder Olympia-Besucher sollte sich demnach in jeder Situation ausweisen können. Weiter ist Ausländern auch jegliche Teilnahme an Demonstrationen strengstens untersagt.</p>
<p>Doch auch im Rest des Stadtgebietes werden vermehrt Kontrollen durchgeführt, so werden Touristen willkürlich nach ihrer Aufenthaltsgenehmigung gefragt und die mitgeführten Taschen durchsucht. Im Zuge dieser Vorkehrungen werden auch Schüler und Studenten, deren Visum diesen Monat ausläuft, ausgewiesen und müssen von ihrem Heimatland aus ein neues beantragen. Auch die Post wird zunehmend kontrolliert und während der Spiele dürfen Fahrzeuge nur mit Sondergenehmigung in das Stadtgebiet einfahren.</p>
<p>Für die Sicherheit innerhalb der Stadien und Hallen sorgen verschärfte Einlasskontrollen. Doch auch rund um die Veranstaltungsorte werden Ordnungskräfte eingesetzt, die Demonstrationen und Versammlungen schnell und möglichst unauffällig auflösen sollen. Demonstrationen dürfen grundsätzlich nur mit Genehmigung und auf den dafür zur Verfügung gestellten Plätzen stattfinden. Darüber hinaus werden die eingesetzten Kräfte- Sicherheitspersonal genauso wie freiwillige Helfer- genauestens über den Verlauf im Fall einer Evakuierung unterrichtet.</p>
<p>Übrigens ist den Aktiven ebenfalls jegliche Zurschaustellung ihrer politischen Meinung strengstens untersagt. Mittelpunkt der Olympischen Spiele soll der Sport bleiben. Dennoch bestehen derzeit große Bedenken, dass die rechtlichen Auflagen und die überall präsenten Sicherheitskräfte den Spielen in ihrer Entfaltung entgegenwirken und die politischen Rahmenbedingungen zu sehr in den Vordergrund rücken.</p>

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		<title>Olympia 2008 - Ein Überblick</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 09:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Nur noch rund zwei Wochen bis die Eröffnungszeremonie in Peking die Olympischen Sommerspiele einläutet. Die Planung ist soweit abgeschlossen, der Terminkalender steht, die Pferde befinden sich in Quarantäne und die Athleten sind eingekleidet.436 deutsche Sportler haben ihr Ticket nach China inzwischen in der Tasche und bereiten sich intensiv auf ihre Wettkämpfe vor. Jeder von ihnen [...]]]></description>
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<p>Nur noch rund zwei Wochen bis die Eröffnungszeremonie in Peking die Olympischen Sommerspiele einläutet. Die Planung ist soweit abgeschlossen, der Terminkalender steht, die Pferde befinden sich in Quarantäne und die Athleten sind eingekleidet.436 deutsche Sportler haben ihr Ticket nach China inzwischen in der Tasche und bereiten sich intensiv auf ihre Wettkämpfe vor. Jeder von ihnen hat sich hohe Ziele gesteckt, die sie unter den Augen der Welt erreichen möchten. Vor Ort werden die öffentlich-rechtlichen deutschen Sender mit 30 Kameras und mehreren hundert Reportern alle wichtigen Ereignisse dokumentieren. Durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden werden in Deutschland jedoch die meisten Entscheidungswettkämpfe mitten in der Nacht übertragen. Die Kommentatoren vor Ort sind die Talkerin Sandra Maischberger und der Sportschaumoderator Ralf Scholt. Am Abend werden dann Zusammenfassungen der Ergebnisse, Ausblicke auf kommende Wettkämpfe und auch Eindrücke aus Peking ausgestrahlt. Da die Kontrolle über die ausgestrahlten Bilder nicht dem Gastgeberland unterliegt, kann eine durchaus kritischen Berichterstattung erwartet werden, die auch heikle Themen wie Doping und die politische Lage Chinas nicht außen vor lässt. Insgesamt sind über 300 Stunden Live-Übertragung geplant. Dabei wird keine Sportart ausgelassen, alle 302 Disziplinen finden Beachtung. Dies sind 12 mehr als bei der letzten Olympiade in Athen. Unter anderem finden nun Entscheidungen im 3000 Meter Hürdenlauf der Frauen, im 10 Kilometer Langstreckenschwimmen und in der Cross-Jagd auf BMX-Rädern statt. Für diese Disziplinen wurden jedoch andere gestrichen, so zum Beispiel zwei Wettkämpfe der Schützen. Die meisten Medaillenentscheidungen wird es mit 46 Wettbewerben im Schwimmen geben. In den Sportarten Softball und Baseball werden bei den diesjährigen Spielen das letzte Mal dabei sein, für die Olympiade in London sind sie nicht mehr vorgesehen.</p>
<p>Damit auch die Zuschauer vor Ort rechtzeitig zu den verschiedenen Hallen und Stadien finden, wurden 74 000 Freiwillige eingewiesen und vorbereitet. Auf fast alle Fragen rund um die Spiele kennen sie die richtigen Antworten. Jedoch kommt nur ein Bruchteil von ihnen nicht aus China- für den Besuch in Peking sollte also ein Wörterbuch im Gepäck nicht fehlen.</p>

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		<title>Dreispringer Charles Friedek doch für Olympia aufgestellt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 13:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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Der deutsche Dreispringer Charles Friedek (Nummer 29 der Weltrangliste) aus dem Team Referenznetzwerk Leverkusen, wurde bei der Aufstellung des deutschen Olympiateams nicht berücksichtigt. Als Grund dafür nannte der DLV die Nichterbringung der für die Nominierung nötigen Leistungen. Um in das deutsche Olympiateam aufgenommen zu werden, mussten die Dreispringer entweder einmal die Weite von 17,10 Metern [...]]]></description>
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<p>Der deutsche Dreispringer Charles Friedek (Nummer 29 der Weltrangliste) aus dem Team Referenznetzwerk Leverkusen, wurde bei der Aufstellung des deutschen Olympiateams nicht berücksichtigt. Als Grund dafür nannte der DLV die Nichterbringung der für die Nominierung nötigen Leistungen. Um in das deutsche Olympiateam aufgenommen zu werden, mussten die Dreispringer entweder einmal die Weite von 17,10 Metern oder mindestens zweimal die Weite von 17,00 Metern gesprungen sein. Friedek konnte beim Qualifikationssportfest in Wesel die erforderliche Weite zweimal bewältigen, jedoch wurde seine Freude jäh getrübt, als der DLV danach verlauten ließ, dass die erforderliche Weite zwar zweimal erreicht werden muss, aber bei zwei verschiedenen Veranstaltungen. Friedek dagegen habe beide Sprünge auf nur einer Veranstaltung absolviert, weshalb nur einer gewertet werde. Der Passus der zur Stützung herangezogenen offiziellen Richtlinien sagt jedoch nicht zweifelsfrei aus, ob die erforderlichen Sprünge in einer oder in zwei verschiedenen Veranstaltungen zu erbringen sind.Auch sein nächster Sprung, welcher der Mindestanforderung entspräche (17,09 Meter in Luzern), geht nicht in die Qualifikation mit ein, da hier der stark wehende Wind mit 2,3 m/s den Sprung außergewöhnlich begünstigte.</p>
<p>Der Vorschlag einer außergerichtlichen Einigung wurde vom DLV abgelehnt, weshalb Charles Friedek über das Sportgericht eine einstweilige Verfügung für seine Aufstellung für die Olympiade in Peking erwirken musste. Die Sicht des Sportgerichtes folgt der des Athleten; der DLV muss Friedek nun dem DOSB für die Spiele vorschlagen.</p>
<p>Diese Erschwernis trübt die Laune des inzwischen 36-jährigen, den die Kritiker längst schon zum alten Eisen der deutschen Leichtathleten zählen. Die Teilnahme an den diesjährigen Spielen wäre für Friedek die vierte Olympiateilnahme. Er möchte diese Chance nutzen, um seine Berechtigung zur Teilnahme zu demonstrieren und seine Kritiker eines Besseren zu belehren.</p>

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		<item>
		<title>Sieg und Niederlage in Los Angeles</title>
		<link>http://olympia-2008.com/sieg-und-niederlage-in-los-angeles</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Wie nahe Sieg und Niederlage bei den Olympischen Spielen beieinander liegen, erlebte der deutsche Schwimmer Thomas Fahrner bei den Spielen 1984 in Los Angeles. Der damals 21-jährige ging als deutscher Favorit für die Goldmedaille im 400 Meter Freistil der Männer an den Start. Gerne wollte er im Entscheidungsrennen auf einer der äußeren Bahnen schwimmen, auf [...]]]></description>
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<p>Wie nahe Sieg und Niederlage bei den Olympischen Spielen beieinander liegen, erlebte der deutsche Schwimmer Thomas Fahrner bei den Spielen 1984 in Los Angeles. Der damals 21-jährige ging als deutscher Favorit für die Goldmedaille im 400 Meter Freistil der Männer an den Start. Gerne wollte er im Entscheidungsrennen auf einer der äußeren Bahnen schwimmen, auf welchen die beiden langsamsten Schwimmer aus den Vorlaufrennen starten. Deshalb ließ er sich in seinem Vorlaufrennen im 400 Meter Freistil bewusst Zeit, eine Platzierung als siebter oder achter reichte ihm vollkommen. Jedoch verschätzte sich Fahrner und schlug erst als neunter Schwimmer an. Der große Traum vom olympischen Gold in einer Einzeldisziplin war geplatzt.Was darauf folgte, gab es kein zweites Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele. Da noch Zeit vorhanden war und die Zuschauer für ihr Eintrittsgeld etwas geboten bekommen sollten, wurde für die Disziplin 400 Meter Freistil der Männer ein B-Finalrennen angesetzt, in welchem die acht nicht für das Finale platzierten Athleten starteten. Unter ihnen Thomas Fahrner, der dieses Rennen deutlich für sich entschied. Doch entgegen dem sonstigen Jubel und Beifall blieb es still im Publikum. Es herrschte Betretenheit: Thomas Fahrner hatte mit einer Zeit von 3:50,91 Minuten die Zeit des Amerikaners George Dicarlo, der als Sieger aus dem A-Finale hervorging, unterboten und war sogar neuen olympischen Rekord geschwommen.</p>
<p>Zwar gewann er in Los Angeles zwei Medaillen, Silber zusammen mit der Mannschaft in der Staffel über 200 Meter Freistil und Bronze im Einzelrennen über 200 Meter Freistil, doch sicherlich wird bei der Rückreise die Enttäuschung über den so knapp verpassten Sieg überwogen haben.</p>
<p>Vier Jahre später startete Fahrner bei den Spielen in Seoul und gewann mit der deutschen Mannschaft die Bronze-Medaille in der Staffel über 200 Meter Freistil. Eine olympische Goldmedaille konnte er jedoch nicht erringen.</p>

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		<title>Die Olympischen Sommerspiele in Berlin 1936</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 08:13:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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Nachdem bereits die Olympischen Spiele 1916 aufgrund des Ersten Weltkrieges nicht in Berlin stattfinden konnten, bewarb sich Berlin im Jahr 1925 ein weiteres Mal als Austragungsort der Olympischen Spiele. In der finalen Stichwahl zwischen Barcelona und Berlin gewann Berlin schließlich die Wahl. Somit sollten die Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 in Berlin stattfinden.
Nach der Machtergreifung [...]]]></description>
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<p>Nachdem bereits die Olympischen Spiele 1916 aufgrund des Ersten Weltkrieges nicht in Berlin stattfinden konnten, bewarb sich Berlin im Jahr 1925 ein weiteres Mal als Austragungsort der Olympischen Spiele. In der finalen Stichwahl zwischen Barcelona und Berlin gewann Berlin schließlich die Wahl. Somit sollten die Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 in Berlin stattfinden.</p>
<p>Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 forderten einige Länder, vor allem die USA, einen Boykott der Spiele in Deutschland. Aufgrund der außenpolitischen Interessen versicherte Deutschland jedoch die Wahrung der „Olympischen Ideen&#8221; und garantierte somit die Chancengleichheit aller Teilnehmer, unabhängig von Herkunft und Konfession. Bei der Abstimmung des Amerikanischen Atheletenverbandes, ob ein Boykott der Spiele stattfinden solle, wurde schließlich beschlossen, an den Spielen teilzunehmen. Ein Großteil der Nationen, welche einen Boykott geplant hatten, schlossen sich dieser Meinung an, wodurch die Olympischen Spiele wie geplant stattfinden konnten.</p>
<p>Die nationalsozialistische Führung Deutschlands nutzte die Olympischen Spiele und die damit verbundene Aufmerksamkeit  der Medien dennoch für Propagandamaßnahmen, um die Welt von ihren tatsächlichen Machenschaften abzulenken. Sie erlaubte nicht nur, ausländischen Sportler „nicht-arischer&#8221; Konfessionen teilzunehmen, sondern offiziell auch den deutschen jüdischen Sportlern. Sämtliche Hinweise auf Antisemitismus wurden entfernt, wie etwa Schilder mit der Aufschrift „Juden unerwünscht&#8221;. Ebenso unterlagen bekannte antisemitische Zeitungen vor ihrer Veröffentlichung einer Zensur durch staatliche Ministerien. Verstöße gegen diese Maßnahmen wurden polizeilich verfolgt. Die Absicht, das damalige nationalsozialistische Deutschland als eine friedliche, aufstrebende Nation darzustellen, sollte durch nichts eingeschränkt werden.</p>
<p>Weiterhin feierten die Olympischen Spiele 1936 eine Premiere. Erstmalig wurden die Sportereignisse live per Radio in über 30 Ländern auf sämtlichen Kontinenten, abgesehen von Australien, übertragen. Außerdem wurden erstmals Fernseh-Kameras in den Austragunsstätten aufgestellt. Jedoch brachten diese Kameras kaum Nutzen für die Allgemeinheit, da zu der damaligen Zeit kaum ein privater Haushalt einen eigenen Fernseher besaß.</p>
<p>Insgesamt waren die Olympischen Spiele 1936 in Berlin nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg, sondern halfen den Nationalsozialisten auch, von ihren eigentlichen Zielen abzulenken.</p>

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