Eine Tischtennismacht
02.Juni 2008
Am 8. August beginnen in Peking endlich die Olympischen Sommerspiele.Unter dem Slogan „ One World, One Dream” wollen die Chinesen versuchen, sich bei dem größten und berühmtesten Sportereignis der Welt und dementsprechend zu präsentieren. Von den 28 Sportarten, werde ich nun Tischtennis etwas genauer vorstellen, da dies die wahrscheinlich stärkste und erfolgreichste Sportart ist, die die Asiaten und vor allem die Chinesen ausüben.
Zum allersten Mal Ende des 19.Jahrhunderts in England gespielt, errang es jedoch erst etwas später durch das ITTF Aufsehen. Die erste Weltmeisterschaft fand 1927 in London statt und Tischtennis als Olympiadisziplin erst 1988 in Seoul.
Es kommt nicht von irgendwo, dass die Chinesen gerade diese Sportart so dominieren. Immerhin befinden sich unter den 10 weltbesten Spielern sechs Chinesen wieder. Der Grund könnte jedoch tiefer liegen. Der Sport spielt eine bedeutende Rolle und Entwicklung in der Internationalen Beziehung Chinas. Als die Chinesen die amerikanische Tischtennismannschaft zu ihnen einluden, wurde daraus eine „ Ping-Pong-Diplomatie” und daraus eine wichtige politische Annäherung zwischen China und USA.
Heutzutage spielen in China etwa 300 Millionen Hobby-Spieler und daher kommen die drei besten Tischtennisspieler, Wang Liqin, Ma Lin und Wang Hao auch alle, wie es sich gehört aus China. Bei den Chinesinnen sind unter den 10 besten Spielern fünf Chinesinnen zu finden. Und dass die 24 jährige Denq Yaping zur chinesischen Athletin des Jahrhunderts gewählt wurde, wundert dabei auch keinen mehr. Deng Yaping beendete ihre Tischtenniskarriere mit erst 24 Jahren und holte bis dahin schon 4 Goldmedaillen, 18 WM-Titel und war 8 Jahre lang die Nr. 1 der Welt.
Nun dürfen wir gespannt sein, was unser bester Tischtennisspieler aus Europa, Timo Boll dagegen zu setzten hat, auch wenn er klar in Unterzahl ist und etwa 1,3 Milliarden Menschen gegen sich hat, die alle hoffen werden, dass einer von ihren drei Topstars die Goldmedaille holt.
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