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Dreispringer Charles Friedek doch für Olympia aufgestellt

Der deutsche Dreispringer Charles Friedek (Nummer 29 der Weltrangliste) aus dem Team Referenznetzwerk Leverkusen, wurde bei der Aufstellung des deutschen Olympiateams nicht berücksichtigt. Als Grund dafür nannte der DLV die Nichterbringung der für die Nominierung nötigen Leistungen. Um in das deutsche Olympiateam aufgenommen zu werden, mussten die Dreispringer entweder einmal die Weite von 17,10 Metern oder mindestens zweimal die Weite von 17,00 Metern gesprungen sein. Friedek konnte beim Qualifikationssportfest in Wesel die erforderliche Weite zweimal bewältigen, jedoch wurde seine Freude jäh getrübt, als der DLV danach verlauten ließ, dass die erforderliche Weite zwar zweimal erreicht werden muss, aber bei zwei verschiedenen Veranstaltungen. Friedek dagegen habe beide Sprünge auf nur einer Veranstaltung absolviert, weshalb nur einer gewertet werde. Der Passus der zur Stützung herangezogenen offiziellen Richtlinien sagt jedoch nicht zweifelsfrei aus, ob die erforderlichen Sprünge in einer oder in zwei verschiedenen Veranstaltungen zu erbringen sind.Auch sein nächster Sprung, welcher der Mindestanforderung entspräche (17,09 Meter in Luzern), geht nicht in die Qualifikation mit ein, da hier der stark wehende Wind mit 2,3 m/s den Sprung außergewöhnlich begünstigte.

Der Vorschlag einer außergerichtlichen Einigung wurde vom DLV abgelehnt, weshalb Charles Friedek über das Sportgericht eine einstweilige Verfügung für seine Aufstellung für die Olympiade in Peking erwirken musste. Die Sicht des Sportgerichtes folgt der des Athleten; der DLV muss Friedek nun dem DOSB für die Spiele vorschlagen.

Diese Erschwernis trübt die Laune des inzwischen 36-jährigen, den die Kritiker längst schon zum alten Eisen der deutschen Leichtathleten zählen. Die Teilnahme an den diesjährigen Spielen wäre für Friedek die vierte Olympiateilnahme. Er möchte diese Chance nutzen, um seine Berechtigung zur Teilnahme zu demonstrieren und seine Kritiker eines Besseren zu belehren.

jetzt kommentieren? 22. Juli 2008

Die Aktiven erhalten die offizielle Olympia-Ausstattung

Der Countdown hat begonnen, in weniger als 30 Tagen wird das sportliche Event diesen Jahres eröffnet. Für die Sportler beginnt nun bald die Zeit des Kofferpackens. Als Unterstützung erhalten alle Aktiven derzeit die offizielle Olympia-Ausstattung. In der Kurmainz-Kaserne in Mainz können die etwa 450 Athleten und über 200 Funktionäre ein Paket mit 70 Teilen in Empfang nehmen.Das rund 3000 Euro teure Bündel enthält alles Nötige für die Zeit in Peking: unter vielem anderen Körperpflegeprodukte und Handtücher, Sonnenbrillen und natürlich auch die Bekleidung für die verschiedensten Anlässe. Lange Trainingsanzüge und kurze Trikots sorgen neben eleganter Garderobe für ein einheitliches Auftreten der deutschen Olympioniken. Damit alles passt, musste im Voraus eine Maßtabelle ausgefüllt werden, nach deren Vorgabe die Kleidung bestellt wurde. Eine Anprobe bei der Ausgabe zeigt, ob die einzelnen Teile optimal sitzen. Ist dies nicht der Fall, legt eine der anwesenden Schneiderinnen ein letztes Mal Hand an.

Rund 50 Aktive kommen täglich in die Kaserne, um ihr Paket abzuholen. Der durchdachten Organisation der Helfer aus den Reihen der Bundeswehr ist es zu verdanken, dass der Ansturm in geordneten Bahnen verläuft und für jede Frage und jede Änderung genügend zeitliche Kapazität zur Verfügung steht.

Insgesamt werden mehr als 100.000 Gegenstände ausgegeben, die alle von Sponsoren des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) bereitgestellt werden. Für die Sportbekleidung zeichnet sich die Firma Adidas verantwortlich, die Kombinationen der Damen und Anzüge der Herren für die Eröffnungszeremonie entstammen den Kollektionen von Betty Barclay und Bäumler.

Noch bis zum 31. Juli können die Utensilien von den Olympioniken in der Kurmainz-Kaserne entgegengenommen werden.

Ein großer Teil der Utensilien wurde im Austragungsland China hergestellt und eigens für die Olympioniken nach Deutschland eingeflogen. Zusammen mit der Ausrüstung fliegt im August auch die Hoffnung mit nach Peking, dass die Produkte unserer Mannschaft in ihrem Herkunftsland Glück bescheren.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2008

Olympia und Doping

Die ersten Olympischen Spiele wie wir sie kennen fanden im Jahr 1896 in Athen statt. Die teilnehmenden Athleten waren allesamt Amateure, die für ihre sportlichen Leistungen nicht finanziell entlohnt wurden. Auch ein Sieg bei den Spielen brachte keinen materiellen Gewinn für die Sportler mit sich, jedoch war ihnen ein wachsender Bekanntheitsgrad und hohes gesellschaftliches Ansehen gewiss.Um sich beides zu sichern, putschten die Teilnehmer sich mit den unterschied-lichsten Mitteln auf. Belegt sind die Einnahme von Kokain und Strychnin, in der jüngeren Geschichte der Spiele dann abgelöst von Amphetaminen und Anabolika.

Die daraus resultierenden, teils deutlich besseren Ergebnisse wurden zum einen nicht hinterfragt, zum anderen war diese ursprüngliche Form des Dopings auch keineswegs anrüchig sondern vielmehr eine zulässige Art, einen Vorsprung zu gewinnen.

Im Jahr 1999 wurde die WADA, die World Anti Doping Agency, gegründet. Diese internationale Einrichtung ist zuständig für die Überwachung der Sportler vor und während Wettkämpfen hinsichtlich der Einnahme aufputschender Substanzen. Dabei werden verbotene Stoffe durch Urin- oder Bluttests nachgewiesen. Wann diese Stichproben durchgeführt und welche Sportler überprüft werden, wird im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Die Proben selbst werden nach der Kontrolle für mehrere Jahre eingefroren. So kann Verdachtsfällen auch im Nachhinein noch nachgegangen werden.

Die Arbeit des WADA versteht sich als ein Schutz der anderen Sportler und der Wahrung von Chancengleichheit. Weiter soll über die Schädlichkeit der zum Doping verwendeten Substanzen aufgeklärt werden. Nicht alle Mittel sind völlig unbedenklich, nach der Einnahme kann es zu Kreislaufversagen oder Herzstillstand kommen, die letztlich auch zum Tod führen können. So starb bereits im Jahr 1967 der Radrennprofi Tony Simpson an den Nebenwirkungen des von ihm eingenommenen Präparats.

Während bei einem Nachweis von Aufputschmitteln zwar der Ausschluss von sportlichen Veranstaltungen und der Verlust des Rufes die Folge sind, ist Doping selbst nicht strafbar. Nur der Besitz entsprechender Substanzen und die Verabreichung der Mittel ohne das Wissen und die Einwilligung des Sportlers können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Um Doping bereits im Vorfeld der Olympiade einzuschränken, sind bereits jetzt Kontrolleure dabei, die Sportler im Training aufzusuchen und Proben zu nehmen. Angestrebt sind weit über 4000 Dopingtests vor und während der Spiele. Jede auffällige Leistung wird direkt im Anschluss überprüft. Es besteht die Hoffnung, dass die breit angelegten Tests die Sportler vom Doping abschrecken und die diesjährigen Spiele frei von diesbezüglichen Skandalen ablaufen.

Ein Sieg bei der Olympiade bedeutet heute jedoch in erster Linie einen Gewinn an Geld, so wird der erfolgreiche Sportler beispielsweise interessant für Firmen, die ihre Produkte mit dem bekannten Gesicht vermarkten wollen. Damit einher geht jedoch auch ein wachsender Leistungsdruck, dem standzuhalten sehr schwierig ist. Der Forderung nach immer besseren Leistungen sind die natürlichen Grenzen des menschlichen Körpers entgegengesetzt. Oftmals ist eine Steigerung der eigenen Möglichkeiten durch Aufputschmittel die einzige Möglichkeit der Sportler, der Konkurrenz gewachsen zu bleiben.

Möglicherweise kann die vermehrte Aufmerksamkeit, die dem Problem Doping entgegengebracht wird, zusammen mit den verschärften Kontrollen die Olympischen Spiele wieder zu ihren Ursprüngen zurück geleiten und schafft damit die Chance des rein sportlichen Vergleiches der Athleten.

jetzt kommentieren? 09. Juli 2008

Die lokale Regierung soll bevorstehende Proteste während den olympischen Sommerspielen in Peking unterbinden

In sechs Wochen beginnen die olympischen Sommerspiele in Peking. Nun hat die chinesische Regierung ihre lokalen Sicherheitsbehörden und Verwaltungen dazu aufgerufen, Demonstrationen und Proteste im Keim zu ersticken und zu unterbinden und Bittsteller erst gar nicht nach Peking einreisen zu lassen. Diese Botschaft ist auch auf diversen Internetseiten der Provinzverwaltungen nachzulesen, dass ein harmonisches und sicheres Umfeld für die olympischen Sommerspiele gewährleistet werden muss. Es wurden auch weitläufigere Vorkehrungen getroffen. So wurden Aktivisten von der Regierung verwarnt, während der Spiele Kontakt mit ausländischen Medien aufzunehmen und auch das Geben von Interviews wurde verboten.Auch die Menschaufläufe, die sich Tag täglich vor der Regierung einfinden, um den Behörden ihre Anliegen vorzutragen, geraten immer mehr unter Druck und werden von Sicherheitsbeamten unter Zwang wieder in ihre Heimatprovinzen zurückgesendet.

Von freier Berichterstattung fehlt momentan auch jede Spur. Ursprünglich hatte China der Welt zugesichert, dass es Journalisten erlaubt sei, frei aus dem Land berichten zu können. Es wurde vereinbart, dass ausländische Medien zur Führung des Interviews lediglich die Zustimmung des Interviewpartners benötigen. Mit den neu getroffen Maßnahmen, dass potentiellen Interviewpartnern von vorn herein ein Verbot auferlegt wird, geht China nun einen anderen Weg und will freie Berichterstattung - unter Einhaltung der vorher zugesagten Medienfreiheit - von vorne herein unterbinden. Doch auch die Bevölkerung versucht sich gegen diese Bestimmungen zu wehren. So fand am vergangen Wochenende eine Protestaktion von mehr als 30.000 Menschen statt, die gegen die Bestimmungen der Lokalverwaltungen demonstrierten.

Die Unruhen fanden ihren Ursprung nicht zu letzt im Tod einer Schülerin, die anscheinend vom Sohn eines hohen Funktionärs vergewaltigt und anschließend umgebracht worden sein soll. Die Polizei setze nun alles daran, diesen Fall zu vertuschen und nicht publik werden zu lassen. Der Onkel des Mädchens versuchte der Sache auf die Spur zu kommen und bei dieser Unternehmung wurde er verhaftet und im Gefängnis zu Tode geprügelt. China versuchte zunächst auch diesen Protest zu vertuschen. Das Internet war allerdings schneller, als die zuständigen Behörden und so musste auch die staatliche Nachrichtenagentur die Nachrichten immer mehr an die Wahrheit anpassen. Nachdem der Protest zunächst gar nicht existierte, wurde danach von 300 und später von den echten 30.000 Demonstranten gesprochen. Im Zuge des Protestes wurden 300 Leute verhaftet und die Stadt, in der der Protest stattfand, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag von der Außenwelt abgeriegelt.

Nun sei die Staatsanwaltschaft auch bereit, den Fall der Schülerin neu aufzurollen. Dennoch haben Stabilität und Harmonie im Moment die höchste Priorität.

jetzt kommentieren? 02. Juli 2008

Neues vom Sicherheitswahn in Peking

Oft schon betonte die Regierung in Peking wie wichtig ihr die Sicherheit während der olympischen Spiele ist. Neben den bereits bekannten Sicherheitsvorkehrungen hat Peking in der letzten Woche wieder hunderte neuer Sicherheitsbestimmungen bekanntgegeben. Diese Maßnahmen übersteigen aber bei weitem der Angst vor Terroranschlägen und könnten sogar einigen Unternehmen den Kopf kosten.Eine dieser neuen Bestimmungen ist, dass während der olympischen Sommerspiele keine neuen Kundenverträge für Handy, Telefon und Internet abgeschlossen werden dürfen. Die Regierung begründet dies damit, dass die Netzwerkstabilität nicht gefährdet werden soll.

Auch das Logistikwesen und die Chemieindustrie schweben in Gefahr. Das Ministerium für öffentliche Sicherheit hat beschlossen, dass bis Anfang Oktober keine Gefahrenguttransporte passieren dürfen. In einigen Städten geht diese Regelung sogar soweit, dass weder Kugelschreiber, Batterien, oder Zitronensäuren transportiert werden dürfen.

Seit Beginn Juni ist es für Kurierdienste und die Post auch verboten Pulver, Flüssigkeiten und Datenträger zu transportieren. Ebenso wurde der LKW-Betrieb stark eingeschränkt. Um die neuen Abgasnormen einzuhalten, dürfen keine Lastwägen von außerhalb Pekings in die Stadt fahren. Um die Luftqualität noch weiter verbessern zu können, müssen tausende Fabriken in und um Peking schon seit Wochen ihre Tätigkeit ruhen lassen und sind stillgelegt. Dies betrifft unter anderem 43 Stahlwerke, welche insgesamt für zirka 20 Prozent der Stahlproduktion in China verantwortlich sind. Viele Unternehmer, die auf die Stahlprodukte angewiesen sind, fürchten nun deshalb, dass es zu Engpässen und damit verbunden Preissteigerungen kommen wird.

Auch der Tourismus hat zu kämpfen. Anfangs wurde noch ein sattes Plus von rund 4,5 Milliarden Dollar (rund drei Millionen Euro) spekulierte. Nun wurde diese anfängliche Annahme revidiert. Nicht zu letzt wegen der bisherigen 40 Prozent an Ausfällen bei den Buchungen, rechnen Spezialisten mittlerweile mit einem Minus oder Maximal einer Kostendeckung.

jetzt kommentieren? 02. Juli 2008

Beschränkter Zugang zum höchsten Berg der Welt

Kurz vor Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking, gab die Führung Chinas bekannt, dass sie den Besucherstrom auf den höchsten Punkt der Welt - den Mount Everest - ab dem nächsten Jahr stark begrenzen will.Die scheint momentan ein generelles Phänomen der Regierung in Peking zu sein. Auch die Visa-Vergaben für die olympischen Spiele und auch die Visa für Journalisten vor allem für Tibet und Xinjiang wurden im Zuge der Vorbereitungen für die Spiele stark reglementiert.

Die offizielle Begründung für die Einbremsung der Bergsteiger ist eine gründliche Reinigung des Gebietes, um die einzigartige Landschaft zu bewahren.

Bereits jetzt gestaltet es sich als eher schwer auf den 8.850 Meter hohen Berg zu kommen. So dürfen mittlerweile schon jetzt Bergsteiger nicht mehr mit ihren Fahrzeugen auf das Basislager auf 5180 Metern über dem Meeresspiegel fahren. Das sei nötig, um den Rongbuk-Gletscher vor dem Abschmelzen zu bewahren, so Zhang Yangze, der Direktor der tibetischen Umweltbehörde.

Der Mount Everest ist die Grenze zwischen Nepal und Tibet. Die zuständigen Behörden in Kathmandu haben erklärt, dass sie über das Vorhaben Chinas noch nichts wüssten. So solle der Aufstieg auf das Dach der Welt auch im nächsten Jahr gewährleistet sein.

Der Mount Everest wurde erst vor Kurzem für die Öffentlichkeit gesperrt, als der olympische Fackellauf Station auf dem Berg machte. Das erschütterte vor allem die Bergsteiger, da der Fackellauf zeitlich genau in die kurze Saison zur Besteigung des Berges viel. 

jetzt kommentieren? 01. Juli 2008

China kämpft verstärkt gegen Dopingmissbrauch

Aus öffentlichen Stellen aus Peking heißt es, dass aufgrund der näherkommenden olympischen Spiele auch die Dopingkontrollen und die Dopingbekämpfung verstärkt worden sind.Nachdem die Zusage erhielt, Veranstalter der olympischen Spiele 2008 zu werden wurden zahlreiche Maßnamen gesetzt, um die Spiele Dopingfrei und somit auch fair zu gestallten. 2004 wurden von der chinesischen Regierung bereits Vorschriften zur Dopingbekämpfung erlassen. Seit Mitte 2007 wurde eine noch verschärftere Regelung für das Land erlassen. So wurde bereits am opingproduzierenden Markt angesetzt und die Kontrollen in diesem Sektor verstärkt. Die chinesische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass fördernde Substanzen ausschließlich zur Genesung bei Verletzungen verwendet wird und nicht zur allgemeinen Leistungssteigerung der Athleten. So werden alle Unternehmen, die Arzneimittel herstellen, ständig kontrolliert und Mittel, die leistungssteigernde Zusätze haben wurden mit der Aufschrift „Sportler vorsicht!” beschriftet. Laut der chinesischen Verantwortlichen haben diese Maßnahmen bereits Erfolge gezeigt.

Zudem wurde auch das Strafmaß nach oben geschraubt. Jede Missachtung wird mit der in den Gesetzen vorgesehen Höchststrafen geahndet. Seit Mitte 2007 haben die Behörden bereits 150 Unternehmen ausfindig machen können, die einschlägige Dopingmittel produzierten oder vermarkteten. Diese Unternehmen haben in weiterer Folge dann ihre Geschäftslizenz verloren und wurden gezwungen, die Herstellung der verbotenen Mittel einzustellen.

China betont, dass es hier auf eine internationale Zusammenarbeit ankäme, um den Dopingmissbrauch der Spiele so gering als möglich zu halten.

jetzt kommentieren? 01. Juli 2008

Chinesischer Schwimmer des Dopings überführt

Erst vor kurzem hat China verkündet - nicht zuletzt auf Druck von der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) -, alles daran zu setzten, die Doping Kontrollen so streng wie möglich zu machen. Alle Unternehmen des Landes, die Medikamente herstellen, wurden mehrmals durch überraschende Kontrollen unter die Lupe genommen.Deshalb dürfte es China umso schlimmer treffen, dass nun sechs Wochen vor dem offiziellen Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking der beste chinesische Rückenschwimmer des Dopings überführt wurde. Der Athlet Ouyang Kunpeng wurde in weiterer Folge nun ein Leben lang gesperrt. Der chinesische Schwimmverband (CSA) erklärte, dass der Athlet am 1. Mai positiv auf eine Dopingsubstanz getestet worden war. Um welche illegale Substanz es sich dabei handelt, wurde allerdings nicht bekannt gegeben. Auch der Trainer von Ouyang Kunpeng - Feng Shangbao - wurde für sein Leben lang gesperrt.

Im Zuge der Asien-Spiele des Jahres 2006 gewann Ouyang drei Bronze-Medaillen und galt deshalb nicht unbedingt als ein Gold-Medaillen-Anwärter.

Schon in den 90er Jahren waren chinesische Schwimmer in viele Dopingskandale verwickelt gewesen.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2008

Letzte Vorbereitungen vor den olympischen Sommerspielen in Peking

Mittlerweile dauert es nicht mehr lange, bis die olympischen Sommerspiele in Peking beginnen. Der Fackellauf ist inzwischen in der zentrachinesischen Provinz Shanxi, genauer in Datong, angekommen. Datong ist die dritte Zwischenstation des olympischen Feuers in der Provinz Shanxi.

Insgesamt ist die Route 12 Kilometer lang, an der 208 Fackelträger Teil nahmen. Diesen Samstag wird das Feuer in Jiuquan (Nordwestchina) erwartet.

Während dessen gab die Regierung in Peking bekannt, dass die Arbeiten zur Garantie und Kontrolle der Hygiene während der olympischen Spiele abgeschlossen sind. Das Gesundheitsministerium und dessen Experten überprüften von 22. Mai bis 3. Juni die Lebensmittel und Trinkwassersicherheit des Landes. Ebenso wurden die Gebiete um Peking, Shanghai, Shenyang, Tianjin und Qindong zum Schutz vor chemischer Vergiftung und radiaktiver Materialien einer strengen Kontrolle unterzogen.

Um hohe Standards in jeglicher Hinsicht zu gewährleisten habe das Land viel Geld investiert, sowohl in Hygienemaßnahmen, als auch in den Schutz der Bevölkerung und der Besucher der Spiele.

Darüber hinaus forderte die Regierung bei einer Konferenz zu einem Endspurt in den Vorbereitungsarbeiten auf. Die beteiligten Städte sollen in der Schlussphase noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um einen einwandfreien Ablauf der Spiele zu garantieren. Darüber hinaus lege China großen Wert darauf, dass die Versprechen gegenüber der internationalen Gemeinschaft eingelöst werden.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2008

Allein 34 neue Buslinien für die Besucher der olympischen Sommerspiele in Peking

Für die Zuschauer der Olympiade wird eigens für die Zeit der Spiele die Infrastruktur ausgebaut werden. So soll es 34 Buslinien geben, die extra dafür ins Leben gerufen wurden, um die Zuschauer zu den Stadien und wieder zurück zu bringen.Wie es auch schon von der Fußball EM in Österreich und der Schweiz bekannt ist, ist die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für alle, die ein Ticket für einen der Wettbewerbe besitzen, an diesem Tag kostenlos.

Bei den Buslinien wurde darauf geachtet, dass es einen Mix aus „normalen” Bussen und Schnell-Bussen gibt. So halten einige Busse an jeder Station, andere hingegen halten nur an einigen ausgewählten, um die Gäste schneller befördern zu können.

Diese speziellen Olympia-Busse werden im Zeitraum vom 20. Juli bis zum 20. September im Einsatz sein. Die Schnell-Busse allerdings, werden nur drei Stunden vor Anfang bis und eineinhalb Stunden nach Schluss eines Wettkampfes fahren.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2008

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