Leichtathletik-Olympia Fast geschafft!
Der 21-jährige unterschenkelamputierte Oscar Pistorius aus Südafrika hat es geschafft, sich am grünen Tisch durchzusetzen und hat es nun nicht mehr weit nach Peking.
Der an beiden Beinen amputierte Sprinter Pistorius hatte am heutigen Freitag Einspruch
beim internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt, mit dem Hoffen, dass er bei den Olympischen Spielen dabei sein kann und hatte damit Erfolg. Das Sportgericht hob die Entscheidung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF vom 14. Januar mit sofortiger Wirkung auf, da es nicht bewiesen werden konnte, dass Pistorius sich durch seine Prothese einen Vorteil gegenüber anderen nicht behinderten Leichtathleten verschafft. Ab sofort darf er daher an allen IAAF-Wettbewerben teilnehmen.
Schön und gut, wäre da nicht ein kleines Problem. Um in Peking an den Start über 400m gehen zu dürfen, muss Pistorius allerdings noch das vorausgesetze Limit von 45,55 Sekunden schaffen. Da seine Bestzeit in etwa eine Sekunde darüber liegt, wird dies eine schwere Angelegenheit sich zu qualifizieren. Jedoch ist er zunächst froh darüber, dass sich letztendlich die Wahrheit durchgesetzt hat. Durch seinen erfolgreichen Einspruch meint er, dass er etwas besonderes erreicht hat und denkt, dass dieser Tag in die Geschichte eingehen wird und hofft nun darauf, seinen Traum von den Olympischen Spielen 2008 in Peking zu verwirklichen
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