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Die Stadt Peking

Seit 1949 ist Peking wieder die Hauptstadt der Volksrepublik Chinas und Sitz der Zentralen Volksregierung. Hier leben und arbeiten fast 15 Millionen Menschen. Im August wird die ganze Welt nach Peking blicken. Die Olympischen Spiele ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich und beinahe das gesamte Leben in der Stadt richtet sich auf die Veranstaltung aus. Doch davon unabhängig hat Peking für Touristen sehr viel zu bieten.Pflichtprogramm ist sicherlich die „Verbotenen Stadt”. Hinter hohen roten Mauern stehen 890 Paläste, in denen einst die chinesischen Kaiser lebten. Während der Kaiserzeit war jedem, der nicht direkt im Dienst des Kaisers stand, der Zutritt strengstens untersagt. Erst seit dem ausgehenden 20 Jahrhundert ist die Stadt in der Stadt für Besucher geöffnet. Interessantes Detail der Paläste ist, das sie alle zusammen über insgesamt 9999 einhalb Räume verfügen. Der Grund für diese ungewöhnliche Zahl findet sich in der östlichen Mythologie, die besagt, dass nur der über Himmelspalast 10000 Räume verfügen darf. Seit 1987 gehört die „Verbotene Stadt” zum UNESCO Weltkulturerbe.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der „Platz des himmlischen Friedens” im Zentrum der Stadt, der während der Kaiserzeit ebenfalls für alle gesperrt war. Dieser Ort präsentiert gleichsam den Übergang zwischen der „zivilen” Stadt und der Stadt der Kaiser. Nach der Freigabe für die Öffentlichkeit wurde der Platz gerne für Demonstrationen und Aufstände genutzt, da er sich aufgrund der Größe und der Lage hervorragend dafür eignet. Während der Spiele kann es daher vorkommen, dass Besucher an diesem Ort verstärkt kontrolliert werden.

Peking-Reisende, deren Hauptaugenmerk tagsüber auf den ausgetragenen Wettkämpfen liegt, können am späten Abend einen Ausflug in die zweite Ringstrasse der Stadt unternehmen. Während in den anderen Teilen Pekings die Geschäfte schließen und alle sich zur Ruhe begeben, öffnet hier der bekannte Nachtmarkt. Neben diversen Waren werden auch die schärfsten Gerichte Chinas angeboten, welche Mutige können. Der Straßenbereich, in welchen sich dieser Markt befindet wird die „Geisterstraße” genannt. Auch dieser Name liegt in der Mythologie begründet, denn es heißt, dass sich kein Lebender während der Dunkelheit außerhalb seiner vier Wände aufhält. Die Handeltreibenden mussten demnach Geister sein, die sich des Nachts umtrieben.

Wer  mobil ist, kann einen Tagesausflug zur Chinesischen Mauer unternehmen. Etwa 70 km nördlich der Hauptstadt liegt der Abschnitt Badaling, der von dem größten Teil der Touristen besichtigt wird.

Außer diesen Sehenswürdigkeiten gibt es noch diverse weitere, die einen Besuch lohnen. Neben den Flugtickets und Eintrittskarten sollte also auch ein Reiseführer Pekings erworben und ein kleiner Ausflug in die Stadt unternommen werden. Ein wenig Zeit wird es vor den wichtigen sportlichen Entscheidungen sicherlich geben.

jetzt kommentieren? 25. Juli 2008


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