Beschränkter Zugang zum höchsten Berg der Welt
01.Juli 2008
Kurz vor Beginn der olympischen Sommerspiele in Peking, gab die Führung Chinas bekannt, dass sie den Besucherstrom auf den höchsten Punkt der Welt - den Mount Everest - ab dem nächsten Jahr stark begrenzen will.Die scheint momentan ein generelles Phänomen der Regierung in Peking zu sein. Auch die Visa-Vergaben für die olympischen Spiele und auch die Visa für Journalisten vor allem für Tibet und Xinjiang wurden im Zuge der Vorbereitungen für die Spiele stark reglementiert.
Die offizielle Begründung für die Einbremsung der Bergsteiger ist eine gründliche Reinigung des Gebietes, um die einzigartige Landschaft zu bewahren.
Bereits jetzt gestaltet es sich als eher schwer auf den 8.850 Meter hohen Berg zu kommen. So dürfen mittlerweile schon jetzt Bergsteiger nicht mehr mit ihren Fahrzeugen auf das Basislager auf 5180 Metern über dem Meeresspiegel fahren. Das sei nötig, um den Rongbuk-Gletscher vor dem Abschmelzen zu bewahren, so Zhang Yangze, der Direktor der tibetischen Umweltbehörde.
Der Mount Everest ist die Grenze zwischen Nepal und Tibet. Die zuständigen Behörden in Kathmandu haben erklärt, dass sie über das Vorhaben Chinas noch nichts wüssten. So solle der Aufstieg auf das Dach der Welt auch im nächsten Jahr gewährleistet sein.
Der Mount Everest wurde erst vor Kurzem für die Öffentlichkeit gesperrt, als der olympische Fackellauf Station auf dem Berg machte. Das erschütterte vor allem die Bergsteiger, da der Fackellauf zeitlich genau in die kurze Saison zur Besteigung des Berges viel.
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