Anti-Terror-Einheiten in China bereits im Einsatz
22.Juni 2008
Bereits am Donnerstag hat das olympische Organisationskomitee der Sommerspiele in Peking bekanntgegeben, dass schon erste Anti-Terror-Maßnahmen getroffen worden sind. So stehen 100.000 Mann einer Spezialeinheit bereit für etwaige terroristische Aktivitäten. So kurz vor der Olympiade (in 50 Tagen) will China zeigen, dass für das Land die Sicherheit an erster Stelle steht.Die Wettkampfstätten sind fertiggestellt, die insgesamt 42 Probewettkämpfe wurden auch schon ausgetragen und nun liegt die oberste Priorität bei der Gewährleistung sicherer Spiele. China hat von Anfang an eine große Bedrohung der Spiele in terroristischen Akten gesehen und deshalb von vorn herein alles Mögliche unternommen, die Bedrohung so klein als möglich zu halten.
So gab es bereits Bombendrohungen und aufgedeckte Pläne, dass die muslimische Minderheit der Uignuren Athleten kidnappen wolle. Die Uignuren sind in der westlichen Region Xinjiang beheimatet. Menschenrechtsaktivisten hingegen haben China vorgeworfen, den Terrorismus lediglich als Ausrede zu verwenden, damit bei innerpolitischer Uneinheit (hier besonders bezogen auf Tibet und die besagte Region Xinjiang) auf gerechtfertigte Weise sehr hart und streng durchgegriffen werden kann.
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