Monatsarchiv für Mai, 2008

Ersten Peking-Fahrkarten vergeben

Der DOSB, der Deutsche Olympische Sportbund hat am heutigen Donnerstag die ersten 79 Tickets vergeben. Die 79 Tickets gingen dabei an 40 Frauen und 39 Männer, die insgesamt 12 Sportarten abdecken.Zu den bekanntesten Nominierungen zählt das deutsche Tischtenniswunder Timo Boll, Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler,

Fecht- Weltmeister Britta Heidemann und Peter Joppich sowie viele weitere große Namen. Die weiteren Nominierungen erfolgen am 23. Juni sowie am 15. Juli. Als nächste Mannschaft könnte die Basketball Nationalmannschaft um NBA-Star Dirk Nowitzki zu dem deutschen Olympiaaufgebot stoßen, die sich bis zum 23. Juni noch in einem in Athen stattfindenden Turnier qualifizieren müssen. Insgesamt werden rund 450 deutsche Athleten bei den Olympischen Sommerspielen teilnehmen. Allerdings fehlen dann noch die Betreuer, die die Gesamtzahl von 450 auf etwa 770 Personen erweitert. Außerdem wird das Unternehmen Olympia 2008 insgesamt fünf Millionen kosten, dabei wird der Bund 3,5 Millionen bezahlen.

Das erklärte Ziel laut Michael Vesper, der diese Mission erstmal als DOSB-Generaldirektor angeht ist klar: Man möchte möglichst an das Ergebnis von den Olympischen Spielen 2004 in Athen anknüpfen, bei denen 49 Medaillen und davon 13 mal Gold geholt wurde und zumindest Rang sechs der Nationenwertung zu halten. Allerdings wollen die deutschen Athleten dieses Ziel ohne Doping erreichen und wie DOSP-Leistungsportdirektor Bernhard Schwank es sagte, mit einer ,,absolut sauberen Mannschaft”. Seit dem 1. Juli 2007 unterwerfen sich zudem die deutschen Athleten dem Kontrollsystem der NADA. Des Weiteren wird vor den Sommerspielen in Peking eine unangemeldete Probe stattfinden

Um zu überprüfen, ob Athleten in letzer Zeit unerlaubte Mittel benutzt haben. Für Athleten, die nach dem 1. September 2004 des Dopings überführt wurden, dürfen erst gar nicht mit nach Peking fahren und können sich die Spiele wie viele Millionen andere Menschen auch vor dem Fernseher anschauen.

                                                                                                                                

jetzt kommentieren? 30. Mai 2008

Es ist wie ein Fluch

Nach gut 2 Wochen ist die Eishockey-WM in Kanada am Sonntag vorbei gegangen und zeigte sich zum Ende nochmal von seiner besten Seite. Am Ende war Russland die vielleicht etwas stärkere Mannschaft von beiden und gewann schließlich mit 5:4 nach Verlängerung.

Im Finale standen sicherlich die zwei besten Mannschaften derzeit auf der Welt und so konnte man sich auf ein spannendes und umkämpftes Finale freuen. Mit einem Sieg hätten die Kanadier den Fluch von 1986 beenden können, denn seit dem hat das Heimteam nicht mehr den WM-Titel nach Hause holen können, aber dazu später mehr.

Es war von Beginn an ein sehr schnelles und hart umkämpftes Eishockeyspiel, auch wenn es sehr Fair zu ging und bietete alles, was die Zuschauer sehen wollten. Jedoch fing das Spiel nicht gut an für die Kanadier, da nach 1min Semin für Russland zum 1:0 traf. Allerdings drehten die Kanadier um Dany Heatley mächtig auf und gingen so nach Toren von Burns( 2mal) und Kunitz mit 3:1 in die Drittelpause. In der 21min war es wiederum Semin der den Anschlusstreffer der Russen erzielte. In der 29 min sorgte der Ausnahmestürmer Dany Heatley durch sein 10. Tor bei dieser WM für den 4:2 Drittelstand. Falls man nun dachte, dass die Russen geschlagen waren, lag falsch. Sie spielten sich quasi in einen Rausch und ihr Topstürmer Ovechkin sorgte immer wieder für starke Einzelaktionen und brachte die Kanadier ordentlich ins schwitzen. Folglich passierte in der 48 min der Anschlusstreffer durch Tereshenko. Danach drängten die Russen immer weiter auf den Augleichstreffer und Kanada stand fast nurnoch hinten drin und sorgte nurnoch für Entlastungsangriffe. Und in der 54 min war es dann auch soweit. Das 4:4 für Russland. Und dabei freute sich einer ganz besonders. Es war der Torschütze Ilya Kovalchuk, der bei dieser WM sein erstes Tor schoss und dass, obwohl er in der NHL nach belieben trifft. Und das ausgerechnet im Finale. Da war die Freude bei ihm sicherlich riesen groß und so ging es schließlich auch in die Verlängerung.

Nach dem Rick Nash eine strittige Strafe kassierte und die Russen in Überzahl waren, stand er auf einmal wieder völlig frei und schoss sein Team zum Sieg. Es war kein geringerer als Kovalchuk, der sein 2. Tor bei dieser WM machte und dabei auch noch beide im Finale. Damit gewannen die Russen am Ende vielleicht mit etwas mehr Einsatz und Willen, sowie das nötige Glück den Titel und verdorben den Kanadiern die große Party. Und damit schaffte es Kanada nicht, als Heimteam die Trophäe nach Hause zu holen und so müssen wir weiter darauf warten, dass das Austragungsteam nach nun 22 Jahren schon eine Weltmeisterschaft gewinnt.

Zu wünschen wäre es natürlich Deutschland die 2010 Heimteam der Eishockey- Weltmeisterschaft sein werden, jedoch muss bis dahin noch eine Menge passieren.  

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Markus Baur mit Korb

Der 37 Jahre alte Spielmacher der Handballnationalmannschaft Markus Baur wird nicht bei den Olympischen Sommerspielen in Peking teilnehmen. Dies verkündete er leider am gestrigen Sonntag.

Der Grund von Markus Baur nicht mit ins Mutterland des Reises zu fahren, sei, dass er sich auf seine neue Aufgabe als Trainer beim TBV Lemgo konzentrieren möchte. Dies ist selbstverständlich sehr schade, da er der Kopf der Mannschaft war und auch der Spielmacher. Nun müssen die jungen Spieler in seine Fußstapfen treten und sich beweisen. Vor allem sind jetzt alle Augen auf den 24 jährigen Michael Kraus aus Lemgo gerichtet, der die in die neue Rolle als Spielgestalter treten soll.

Ob er dieser Position auch in der Nationalmannschaft gewachsen ist, wird man spätestens bei den Olympischen Spielen in Peking sehen, da ihm bisher noch die internationale Erfahrung fehlt. Man darf also gespannt sein.

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Englisches Finale in der Champions League

Am nächsten Mittwoch um 20.45 Uhr steigt das Endspiel der europäischen Königsklasse zwischen dem FC Chelsea und dem neuen englischen Meister ,,ManU”.

Es ist das erste Mal, dass sich zwei englische Mannschaften im Endspiel der Champions League zerreißen werden. Das zwei englische Mannschaften im Finale stehen und mit Liverpool drei englische Mannschaften im Champions League Halbfinale standen, macht deutlich, wie dominant die englischen Mannschaften diese Saison waren und unterstreicht, dass die Premier League die stärkste europäische Liga ist und damit auch wahrscheinlich der Welt. Was die englische Liga allerdings so stark macht, sind meiner Meinung nach nicht die englischen Spieler, denn davon gibt es in der englischen Liga momentan mal gerade 48 %, sondern die ausländischen Spieler. Das Aushängeschild der englischen Liga verdeutlicht dies. Christiano Ronaldo. Ein Portugiese und kein Engländer.

Aber nun zum Spiel. Manchester United kann mit einem Sieg die Saison nahezu perfekt machen und das Double holen aus Meisterschaft und Champions League. Auf der anderen Seite werden die  ,, Blues” mit Wut im Bauch versuchen, sich zu rächen für die vergebene Meisterschaft. Damit denke ich, dass die ,, Blues” um Ballack einen kleinen, aber entscheidenden Vorteil haben könnten, da Sie durch die vergebene Meisterschaft mehr Hunger auf Titel haben und sich wenigstens noch einen Titel holen wollen im Gegensatz zu ,, ManU”, die erst letzte Woche Meister geworden sind. Somit kann es sein, dass Chelsea mehr für einen Sieg geben wird und härter in den Zweikampf gehen wird und kämpfen wird. Eins ist auf jeden Fall klar: Da sich diese beiden Mannschaften in- und auswendig kennen, wird es sehr eng und jeder kleinste Fehler könnte sofort durch Spieler wie Drogba , Ballack, Lampard oder Ronaldo und Rooney genutzt werden. Von den Spielern kann man sagen, dass die ,,Red Devils” einen kleinen Vorteil haben mit Ronaldo und Rooney, jedoch Chelsea den größeren Willen haben könnte und somit verspricht das Finale viel Spannung und großen taktischen Fußball.

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Leichtathletik-Olympia Fast geschafft!

Der 21-jährige unterschenkelamputierte Oscar Pistorius aus Südafrika hat es geschafft, sich am grünen Tisch durchzusetzen und hat es nun nicht mehr weit nach Peking.

Der an beiden Beinen amputierte Sprinter Pistorius  hatte am heutigen Freitag Einspruch

beim internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt, mit dem Hoffen, dass er bei den Olympischen Spielen dabei sein kann und hatte damit Erfolg. Das Sportgericht hob die Entscheidung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF vom 14. Januar mit sofortiger Wirkung auf, da es nicht bewiesen werden konnte, dass Pistorius sich durch seine Prothese einen Vorteil gegenüber anderen nicht behinderten Leichtathleten verschafft. Ab sofort darf er daher an allen IAAF-Wettbewerben teilnehmen.

Schön und gut, wäre da nicht ein kleines Problem. Um in Peking an den Start  über 400m gehen zu dürfen, muss Pistorius allerdings noch das vorausgesetze Limit von 45,55 Sekunden schaffen. Da seine Bestzeit in etwa eine Sekunde darüber liegt, wird dies eine schwere Angelegenheit sich zu qualifizieren. Jedoch ist er zunächst froh darüber, dass sich letztendlich die Wahrheit durchgesetzt hat. Durch seinen erfolgreichen Einspruch meint er, dass er etwas besonderes erreicht hat und denkt, dass dieser Tag in die Geschichte eingehen wird und hofft nun darauf, seinen Traum von den Olympischen Spielen 2008 in Peking zu verwirklichen

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